Volksschule Wildflecken: Die Spechtschmiede



Der Zimmermann hinter unserem Haus
    

Ein Kuriosum gleich hinter der Hauptschule

Keine 20 Meter von unserem Haus entfernt steht eine alte Gruppe von Birken, die - für den geübten Beobachter sofort erkennbar - die "Schmiede" eines Spechtes beherbergt. Eine große Anzahl zerfledderter Fichtenzapfen verrät den Meister dieses Werkes: Den Buntspecht.

Neben den Kerbtieren (Käfern) frisst der Specht auch gern Pflanzennahrung. Im Herbst und Winter verzehrt er große Mengen Kiefern und Fichtensamen, Bucheckern und sogar Haselnüsse. Es ist für den Vogel gar nicht leicht, an die Samen dieser Früchte heranzukommen. Wie macht er das? In Bäume mit weichem Holz (z. B. Linden) hackt er Löcher (Hacklöcher) oder benutzt natürliche Spalten, z. B. in grober Baumrinde. An einem Stamm finden wir nicht selten mehrere verschieden große Löcher für die einzelnen Früchte. Dann klemmt er z. B. eine Haselnuss in ein passendes Hackloch und hämmert so lange auf sie ein, bis die harte Schale zerbricht. Viele Nussschalen und halb- leere Tannenzapfen liegen unter so einem Baum. Man nennt einen solchen Platz Spechtschmiede.

 


Buntspecht mit Zapfen

 

     


 
   
     
     
   

 

 

 

 
     
   
     
     

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